Vernichtet die DSGVO das Programmatic Advertising?


Vernichtet die DSGVO das Programmatic Advertising?

Ein Thema, das nach wie vor höchste Brisanz hat, ist die Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), die im Mai dieses Jahres in Kraft trat.

Das neue Gesetz beeinflusst das datengetriebene Marketing. Vielen Unternehmen ist nicht klar, dass die DSGVO auch für Cookies gelte. Diese seien als Identifier, als Online-Kennung, definiert und gelten demnach als personenbezogene Daten. Hierfür wiederum ist nach neuer Verordnung eine Einwilligung des Nutzers, ein Consent, nötig.
Dieser Consent wiederum ist essentieller Bestandteil jeder zukünftigen Daten-Architektur. Zwischen jeder Webseite und jeder DMP (Data Management Platform) müsse eine vom IAB zertifizierte CMP (Consent Management Platform) stehen. Jede zukünftige Ad Performance hänge an diesem Consent. Das gelte vor allem für personalisiertes Marketing, also Retargeting etwa. Daten könnten ohne Nutzer-Zustimmung nicht an große Vendoren weitergegeben werden.
Allen, die sich bei der Auswahl einer CMP noch unsicher sind, hier die Top 10 Auswahlkriterien:
  • Server-seitige (nicht Client) Speicherung beim Controller (aufgrund der Nachweispflicht gemäß Artikel 7 (1) DSGVO)
  • Gewährleistung der Freiwilligkeit
  • Der User muss eine granulare Auswahl treffen können, keine Vendor-Listen (Pauschaleinwilligungen, Einwilligung muss konkret sein)
  • Erkennen und Abbilden von Piggyback Tags
  • Unterstützung des IAB Frameworks
  • Einbindung und Synchronisation mit Datenschutzbestimmungen
  • Laden der Technologien nach Opt-In
  • Monitoring von Opt-In-Raten
  • Customization – sowohl Design als auch Legal

 

 

Quelle: Internetworld

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