Die wichtigsten Kennzahlen im E-Mail-Marketing


Die wichtigsten Kennzahlen im E-Mail-Marketing

Wie jede andere Marketingdisziplin, braucht auch E-Mail-Marketing strategische Planung. Um Ziele zu messen, stehen eine Reihe von Key Performance Indicators (KPI) zur Verfügung. Artegic erklärt, welche das sind.

KPIs, die aus messbaren Reaktionen der Empfänger ermittelt werden

Zustell- und Bounce-Rate: Der Versand einer E-Mail bedeutet nicht unbedingt, dass sie beim Empfänger ankommt. Eine Nachricht, die nicht zugestellt werden konnte, wird entweder als Softbounce oder als Hardbounce bezeichnet. Die Zustellrate ergibt sich aus dem Verhältnis zwischen Zustellmenge und Versandmenge. Sie gibt prozentual an, wie viele versendete E-Mails zugestellt wurden.

Öffnungsrate und -faktor: Öffnet ein Empfänger einen Newsletter, wird das als Öffnung bezeichnet, dabei wird zwischen gesamten Öffnungen und Unique-Öffnungen unterschieden. Bei ersterem werden auch mehrfache Öffnungen durch ein und dieselbe Person mitgerechnet. Wichtig sind jedoch die Unique-Öffnungen, also die Anzahl der Empfänger, die die Mail mindestens einmal geöffnet haben. Der Öffnungsfaktor zeigt an, wie oft ein einzelner Newsletter geöffnet wurde. Ein hoher Öffnungsfaktor belegt das große Interesse der Leser an den Inhalten.

Weiterleitungs- und Social-Sharing-Rate: Weiterleitungen sind deshalb erwünscht, weil sie die Reichweite erhöhen. Die Social-Sharing-Rate ist vergleichbar mit der Weiterleitungsrate. Die Weiterempfehlung erfolgt hier über eine sogenannte SWYN-Funktion, die es dem Nutzer erlaubt, einen Inhalt in einem sozialen Netzwerk zu teilen.

Qualitäts-KPIs, die den Wert eines Newsletter-Verteilers angeben

Retention-Rate (Empfängerbindung): Sie zeigt prozentual an, wie viele Empfänger nach Ablauf eines festen Zeitraums im Verteiler verblieben oder hinzugekommen sind. Dazu wird die Empfängeranzahl zu Beginn des Zeitraums zur Empfängeranzahl zum Ablauf ins Verhältnis gesetzt. Sie drückt das Listenwachstum aus.

Monetäre Kennzahlen, die Gewinn oder Kosten berücksichtigen

Cost-per-View: Hier werden die durchschnittlichen Kosten pro Öffnung angegeben. Diese Kennzahl ist beispielsweise dann von Interesse, wenn das Kampagnenziel ist, dass Inhalte wahrgenommen werden.

Cost-per-Lead: Hier werden die durchschnittlichen Kosten pro Lead gemessen. Ein Lead kann beispielsweise eine Anmeldung auf einer Website sein.

Cost-per-Order: Sie gibt die durchschnittlichen Kosten pro Bestellung an. CPO wird (ebenso wie CPL) gerne bei externen Kampagnen eingesetzt, zum Beispiel bei einer Standalone-Kampagne über einen Adress- oder Mediendienstleister.

 

 

Quelle: Haufe

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